
Lokale Kultur · 9. Juni 2026
Ein Spaziergang durch die Tempelanlagen der Altstadt von Chiang Mai
Von Das Ada House Team
Sie brauchen weder eine Führung noch einen ausgefeilten Plan, um sich in die Tempel von Chiang Mai zu verlieben — die Altstadt bietet Ihnen Jahrhunderte davon auf einem kaum einen Kilometer breiten Areal. Bei einem gemächlichen Vormittagsspaziergang können Sie vier der schönsten besichtigen und immer dann in ein Café einkehren, wenn die Hitze es verlangt. Hier ist die Runde, die wir unseren Gästen empfehlen.
Die großen Vier
- Wat Chiang Man — der älteste Tempel der Stadt, mit einem charmanten Chedi auf steinernen Elefanten und zwei kleinen, tief verehrten Buddhastatuen. Ruhig und wenig besucht: der perfekte, sanfte erste Halt.
- Wat Chedi Luang — das Highlight. Ein massiver Backsteinchedi aus dem 15. Jahrhundert, einst 80 m hoch, bevor ein Erdbeben seine Spitze abriss — und noch immer imposant mit Naga-Treppen an allen Seiten. Auch die Stadtschutzpfähle befinden sich hier.
- Wat Phan Tao — gleich nebenan und eine völlig andere Atmosphäre: ein warmer, gedämpfter Viharn, vollständig aus dunklem Teakholz erbaut. Klein, intim und sofort liebenswert.
- Wat Phra Singh — das große Finale und der meistverehrte Tempel der Stadt: klassische Lanna-Linien, eine glänzend vergoldete Schriftenbibliothek, Gold wohin man schaut. Am schönsten im späten Nachmittagslicht.

Ein einfacher Rundgang
Beginnen Sie im Nordosten beim Wat Chiang Man, schlendern Sie durch die Hintergassen südwärts zum Wat Chedi Luang, treten Sie nebenan in den Wat Phan Tao ein und gehen Sie dann weiter westwärts zum Wat Phra Singh. Das sind etwa 3 km auf flachem, einfachem Terrain — zügig in 2–3 Stunden zu schaffen, oder als entspannter halber Tag mit Kaffeepausen (davon gibt es reichlich).
Was Sie vorher wissen sollten
- Eintritt: Die meisten Tempel sind kostenlos; die beiden großen (Chedi Luang, Phra Singh) erheben einen kleinen Betrag von 20–50 THB. Ein ganzer Tag Tempel kostet kaum etwas.
- Kleidung: Schultern und Knie bedeckt halten — nehmen Sie ein leichtes Tuch mit — und Schuhe ausziehen, bevor Sie die Gebetshallen betreten.
- Benehmen: Sprechen Sie leise, und richten Sie Ihre Füße nicht auf Buddhastatuen (ziehen Sie sie hinter sich, wenn Sie sitzen).
- Timing: Gehen Sie früh morgens für kühle Luft, weiches Licht und Ruhe, oder am späten Nachmittag für das goldene Stundenlicht. Mittags sucht man am besten den Schatten beim Mittagessen auf.
Gespräch mit einem Mönch
Eine besonders schöne lokale Besonderheit: Mehrere Tempel, darunter der Wat Chedi Luang, bieten „Monk Chat" an — schattige Tische, an denen Sie ungezwungen mit einem Mönch über Buddhismus, das Klosterleben oder alles, was Sie interessiert, plaudern können (die Mönche üben ihr Englisch; Sie lernen dabei). Achten Sie einfach auf die entsprechenden Hinweisschilder.
Für den grandiosesten Tempel überhaupt müssen Sie den Stadtgraben hinter sich lassen — das ist ein Wochenendausflug zum Doi Suthep. Wenn die Teakholzhallen des Wat Phan Tao Lust auf mehr alte Lanna-Holzkunst machen, fügt ein gemütlicher Tagesausflug nach Lampang Pferdekutschen und jahrhundertealte Teakholztempel hinzu. Und jeden Sonntagabend verwandeln sich dieselben Straßen in den Sunday Walking Street-Markt. Die Altstadt belohnt langsame Tage — gönnen Sie ihr einen.
Häufige Fragen
Welche Tempel umfasst die Altstadtrundtour zu Fuß?
Die Route führt zu vier der schönsten: Wat Chiang Man, dem ältesten Tempel der Stadt mit einem von steinernen Elefanten getragenen Chedi; Wat Chedi Luang, dem Highlight mit einem riesigen Backstein-Chedi aus dem 15. Jahrhundert; Wat Phan Tao, einem stimmungsvollen, gedämpft beleuchteten Viharn, der vollständig aus dunklem Teakholz gebaut ist, direkt nebenan; und Wat Phra Singh, dem krönenden Abschluss und dem meistverehrten Tempel der Stadt.
Wie lang ist der Tempelspaziergang?
Es sind etwa 3km flaches, angenehmes Gehen, was bei zügigem Tempo 2 bis 3 Stunden dauert oder einen gemütlichen halben Tag, wenn man Kaffeepausen einplant, und davon gibt es reichlich. Die Route beginnt beim Wat Chiang Man im Nordosten und führt südwärts zu Wat Chedi Luang und Wat Phan Tao, bevor es weiter westwärts zum Wat Phra Singh geht.
Was kostet der Besuch der Tempel?
Die meisten sind kostenlos, während die beiden großen, Wat Chedi Luang und Wat Phra Singh, einen kleinen Eintritt von 20 bis 50 Baht verlangen. Ein ganzer Tag voller Tempel kostet kaum etwas.
Was sollte ich tragen, und wie verhält man sich im Inneren?
Schultern und Knie sollten bedeckt sein, also am besten ein leichtes Tuch mitnehmen, und vor dem Betreten der Gebetshallen die Schuhe ausziehen. Sprich leise, und richte deine Füße nicht auf Buddha-Figuren, sondern verstaue sie beim Sitzen hinter dir.
Wann ist die beste Tageszeit für den Besuch?
Früh morgens lockt kühle Luft, sanftes Licht und Ruhe, am späten Nachmittag erlebt man das goldene Stundenlicht, das besonders dem Wat Phra Singh schmeichelt. Die Mittagszeit lässt sich am besten für ein Mittagessen im Schatten nutzen.
Kann ich wirklich mit einem Mönch sprechen?
Ja, mehrere Tempel, darunter Wat Chedi Luang, bieten 'Monk Chat' an: schattige Tische, an denen man sich ungezwungen mit einem Mönch über Buddhismus, das Klosterleben oder andere Dinge, die einen interessieren, unterhalten kann. Die Mönche üben dabei ihr Englisch, während du etwas lernst, also halte einfach nach den entsprechenden Schildern Ausschau.


