# Queen Sirikit Botanischer Garten & Mon Cham: ein grüner Tag nördlich der Stadt

> Queen Sirikit Botanischer Garten und Mon Cham: ein grüner Halbtag im Mae-Sa-Tal — Baumkronenpfad, Glashäuser und Blumenterrassen.

Manchmal fühlt sich die Stadt ein bisschen zu warm und ein bisschen zu laut an, und das Gegenmittel ist immer dasselbe: nach **Norden** fahren. Gut zwanzig Kilometer die Straße hinauf, in **Mae Rim**, wird die Luft kühler, die Bäume werden größer, und ein ganzer Tag voller Grün öffnet sich im **Mae-Sa-Tal**. Unser liebstes Gespann hier draußen ist der **Queen Sirikit Botanische Garten** am Morgen und der Hügel von **Mon Cham** im späten Nachmittagslicht — sanft, landschaftlich reizvoll und genau die Art von Tag, nach dem man sich richtig durchgelüftet fühlt.

## Ein grüner Tag nördlich der Stadt

Das Tal liegt an der Straße, die weiter nach Samoeng hinaufführt — ein einfaches, entspanntes Stück Land, das wir für einen halben Tag lieben. Man kann den Garten allein erkunden und rechtzeitig zum späten Mittagessen zurück sein, oder ihn mit **Mon Cham** und einem Café mit Aussicht zu einem langen, gemächlichen Tag verbinden. So oder so ist die Fahrt selbst ein Vergnügen — kurvenreiche Straßen, Obstverkäufer am Wegesrand und dieser erste kühle Atemzug, sobald man ein wenig an Höhe gewinnt.

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## Spaziergang zwischen den Baumkronen

Das Wahrzeichen des Gartens ist sein **Baumkronenpfad** — ein langer Stahlsteg, der einen hinauf in das Kronendach des Waldes hebt, auf Augenhöhe mit den Ästen, mit Glasbodenabschnitten für Mutige. Es ist einer der längsten Baumkronenpfade der Region, und die Perspektive ist wirklich bezaubernd: Man schaut *quer* durch den Wald statt hinauf, mit Bergkämmen, die sich in den Dunst dahinter schichten. Geh langsam, halte oft inne und lass langsamere Besucher vorbei — hier oben gibt es keine Eile, und die schönsten Momente sind die stillen Pausen, in denen man einfach lauscht.

Der Garten selbst ist weitläufig und hügelig, entlang einer Einbahnstraße angelegt, die man zwischen den wichtigsten Stationen fahren (oder gefahren werden) kann — das schont die Beine für die Abschnitte, die es wirklich wert sind, zu Fuß erkundet zu werden. 1993 als Thailands erster echter botanischer Garten eröffnet, ist er ebenso sehr eine Forschungssammlung wie ein schöner Ort — also gut beschriftet, geordnet und stille faszinierend.

## Glashäuser, Arboretum und Waldwege

Das andere Glanzstück ist der **Glashäuser-Komplex** oben am Ende der Strecke — eine Gruppe von Gewächshäusern, die den Hang hinaufsteigen, jedes mit seinem eigenen kleinen Klima. Es gibt ein tropisches Regenwaldhaus voller Farne und Palmen, ein Trockenhaus mit Kakteen und Sukkulenten und eine **Orchideen**-Ausstellung, die zu den größten im ganzen Land zählt — in jedem Monat blüht etwas. Zwischen den Hauptattraktionen befinden sich ein **Arboretum** und ein Netz aus **Waldwegen**, von flachen Spaziergängen bis hin zu steileren Pfaden für alle, die den Tag etwas ausdehnen möchten. Bring eine wiederbefüllbare Flasche mit; du wirst mehr Strecke machen, als du erwartest.

## Hinauf nach Mon Cham für die Aussicht

Wenn der Garten seine Stunden bekommen hat, lenken wir die Räder höher hinauf nach **Mon Cham** (auch als **Mon Jam** geschrieben) — ein Hügel einer Hmong-Gemeinschaft, bekannt für seine **terrassierten Blumen- und Gemüsegärten**, die den Kamm hinabfließen. Es ist ebenso sehr ein landwirtschaftliches Projekt wie ein Aussichtspunkt, und genau das macht seinen Reiz aus: Reihen von Ringelblumen und Kohl, kleine Café-Hütten am Rand mit Talblick, und in den kühlen Monaten ein lebhafter Handel mit **frisch gepflückten Erdbeeren**. Komm bei **Sonnenaufgang** für das Nebelmeer oder am späten Nachmittag für weiches Gold über den Terrassen — das Mittagssonnenlicht macht alles flach.

## Noch ein paar Stopps im Mae-Sa-Tal

Das Schöne am Mae-Sa-Tal ist, wie viel sich innerhalb weniger Kilometer entlang derselben Straße findet. Am bekanntesten ist der **Mae-Sa-Wasserfall**, ein gestufter Wasserfall mit einem schattigen Rundweg — ein herrlicher Ort, um die Füße zu kühlen. Wer Wasserfälle liebt, findet in unserem [Leitfaden zu den Wasserfällen rund um Chiang Mai](/blog/waterfalls-chiang-mai) eine Übersicht. Fährt man an Mon Cham vorbei, führen die Straßen weiter ins Hochland hinauf; dieser gesamte Abschnitt ist der Auftakt der klassischen [Samoeng-Runde](/blog/samoeng-loop-chiang-mai), sodass sich der Garten leicht in eine größere Bergfahrt einfügen lässt, wenn der Sinn danach steht.

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## Anreise und Fortbewegung

Es gibt keinen freundlichen Weg, es zu sagen: **Das ist eine Fahrt**, und eine mit echten Hügeln — plane deine Anreise sorgfältig. Mit einem eigenen **Roller oder Auto** hast du völlige Freiheit beim Tagesrhythmus — tank einfach vorher in der Stadt auf und fahre auf den Kurven innerhalb deiner Komfortzone. Wer lieber zurücklehnt und aus dem Fenster schaut, ist mit einem **gebuchten Fahrer für den Tag** gut beraten — entspannt und ideal für Gruppen. Unser [Leitfaden zur Fortbewegung in Chiang Mai](/blog/getting-around-chiang-mai) erklärt die Optionen und groben Kosten, damit du das Passende wählen kannst.

## Wann man fahren sollte und was man mitnehmen sollte

Die **kühle Jahreszeit** (grob von November bis Februar) ist die beste Zeit — frische Luft, klare Aussichten und Erdbeeren auf dem Hügel — obwohl der Garten das ganze Jahr über grün und angenehm ist, im Regen am üppigsten und nebelreichsten. Wann immer du kommst: pack eine **leichte Jacke** ein (es ist hier oben merklich kühler), trag bequeme Schuhe für die Stege, und nimm Sonnencreme, Wasser und etwas Bargeld für Café-Stops und Erdbeeren mit. Brich morgens auf, nimm es langsam, und lass das Tal das tun, was es am besten kann.

Kühle Luft, große Bäume und ein weiter Blick — wir sehen uns mit grünen Schuhen wieder zuhause.

— Das Ada-House-Team
